Thema Bischofsgehälter

Wehrhafter Glaube

Leider werden auch falsche Informationen über den angeblichen Reichtum der Kirche, über die Kirchensteuer und die Staatsleistungen in die Welt gesetzt. Mit großem Selbstbewusstsein werden staatliche Stellen und Amtsinhaber bis hoch hinauf aufgefordert, sich deutlicher auch als die Vertreter derjenigen Staatsbürger zu verhalten, die erklärte Atheisten sind.

Bayern, Staatsleistungen 1919-1948

Diese Zahlungen sind Größenordnungen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie zeigen an, dass in diesen dreißig Jahren eine Größenordnung von 2 Mrd. Euro an die beiden Kirchen gezahlt wurden.

Preußen, Staatsleistungen 1919-1948

In Preußen wurden in den Jahren 1919 – 1948 rund 4,8 Mrd. Euro an Staatsleistungen an die evangelische und die katholische Kirche bezahlt.

Reichsdeputationshauptschluss

Der Reichsdeputationshauptschluss ist als eine Art Protokoll zu betrachten, mit dem alle Gebietsveränderungen und Übereignungen anlässlich der Aufhebung der letzten geistlichen Territorien in Deutschland detailliert erfasst wurden. Als Ausgleich gab es nichts, außer, dass die weltlichen Fürsten ihren gleichfalls adeligen Kollegen auf den Bischofssitzen (und ihrem engeren Hofstaat) bis zu ihrem Lebensende eine Apanage aussetzten und die Baulast für die Hohen Domkirchen auf die Fürsten übergingen. Insofern gibt es aufgrund des Reichsdeputationshauptschluss keinerlei Begründung für Entschädigungen.

Bayern, Konkordat 1817

In den Artikeln IV, V und VI enthält das Konkordat die genaue Festlegung der Auszahlungen aus den Erträgen der zu schaffenden Fonds und Güter in Verwaltung der Erzbischöfe, Bischöfe und Mitglieder des Domkapitels. Eine Umwandlung dieser Erträge in direkte Geldbesoldungen wird ausdrücklich untersagt.

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